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Herbrechtingen - Buigen - Eselsburg - Spitzbubenhöhle - Anhausen Startort: Herbrechtingen, im Brenztal, am Südostrand der Schwäbischen Alb Gesamtgehzeit 3 Std. (11 km) Mehrere verfallend Burggemäuer, Schanzen und keltische Wälle sowie eine Vielzahl an Höhlen und wilde Felsengärten gestalten diese abwechslungsreiche Ecke zwischen der Heidenheimer Alb und dem Härtsfeld zu einem beliebten Wandergebiel.
Wir spazieren von der Bahnhofstraße die Einbahnstrasse bergab und durch die Unterführung. Rechts am Bach entlang trägt uns ein Fussweg zur Brunnenstraße. Vom Baumschulenweg folgen wir dem roten Dreiblock auf der Privatstraße am Hallenbad aufwärts. Eine Wiesenspur leitet zum Wald hinauf, wo uns ein vergnüglicher Wanderweg am Abhang entlang, stets den Markierungen folgend, zur Buigenhütte (520 m) trägt. Von dem Felsvorsprung genießt man einen schönen Tiefblick zur Brenz, die sich hier träge durchs Tal mit den versteppten Hanglagen windet. Weiter geht's am Burgen vorbei, einem ehemaligen Ringwall aus der Hallstadtzeit.
Unten im Tal wandern wir über die Brenzbrücke und auf dem Wirtschaftsweg flussaufwärts nach Eselsburg (470 m). Richtung Bindsteinmühle spazierend, wartet nach knapp 1 km die Spitzbubenhöhle (515 m) in einem abgeschiedenen Seitental auf unseren Besuch, nicht zu verwechseln mit der südlich von Anhausen gelegenen Klemmerhöhle, die auf der topographischen Karte ebenfalls den Namen Spitzbubenhöhle trägt. Zurück auf dem Wirtschaftsweg bummeln wir gemütlich brenzaufwärts nach Anhausen (480 m). In den Steilhängen über uns schlummern noch weitere versteckte Höhlen wie bereits oben bei der Ruine Eselsburg. Auch auf der anderen Talseite gäbe es so manches zu entdecken. Den Westhang des Buigen ziert zudem eine prächtige Wacholderheide. Vom ehemaligen Kloster bringt uns ein Fußgängerweg zurück in die Stadt Für Kinder gibt es auf jeder Albwanderung etwas zu bestaunen.
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